Präpotenz

Worttrennung Prä-po-tenz
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich Übermächtigkeit
2.
österreichisch, abwertend Frechheit, Überheblichkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Präpotenz · Übermächtigkeit

Verwendungsbeispiele für ›Präpotenz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn artistische Präpotenz eine sportliche Disziplin wäre, würde der ehedem so witzige und originelle John als Meister aller Klassen siegen.
Die Zeit, 15.09.1972, Nr. 37
Die Präpotenz wurde selbst vormaligen Wählern der PP zu viel.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2004
Da war es dann sehr leicht, ihr von der Präpotenz der Germanen zu sprechen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1945], S. 67
Umgekehrt garantieren reichlich fließende Subventionsmillionen keineswegs theatralische Spitzenleistungen, sie befördern bloß den Hang zu Darstellungsbeamtentum und parasitärer Präpotenz.
Die Welt, 28.07.2000
Es macht Frauen zu Fetisch-Objekten oder benutzt sie, von Ausnahmen abgesehen, als Hintergrund für die Darstellung männlicher Präpotenz.
konkret, 1983
Zitationshilfe
„Präpotenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4potenz>, abgerufen am 07.12.2021.

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