Präsidialdemokratie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Prä-si-di-al-de-mo-kra-tie
Wortzerlegung präsidialDemokratie
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Politik Regierungssystem, in dem der Präsident Staatsoberhaupt und Regierungschef zugleich ist, ohne dem Parlament verantwortlich zu sein

Typische Verbindungen zu ›Präsidialdemokratie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Präsidialdemokratie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Präsidialdemokratie‹

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Wir leben nicht in einer Präsidialdemokratie, wo man mit wechselnden Mehrheiten leben kann.
Die Zeit, 25.02.2013, Nr. 08
Doch mit einer plebiszitär verstärkten Position des Regierungschefs ist auch eine Präsidialdemokratie denkbar.
Der Tagesspiegel, 27.07.2001
Das Sagen hat in der Präsidialdemokratie ohnehin allein der Präsident.
Süddeutsche Zeitung, 25.04.1998
Durch eine fast plebiszitäre Wahl an die Spitze einer Präsidialdemokratie gestellt, hatte er gewaltige Machtbefugnisse übertragen bekommen.
Freymond, Jacques: Die Atlantische Welt. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19656
Es habe sich aber ergeben, daß in einer Präsidialdemokratie mit politischen Parteien der Präsident nicht parteilos bleiben könne.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1963]
Zitationshilfe
„Präsidialdemokratie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%A4sidialdemokratie>, abgerufen am 29.11.2020.

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