Präsupposition

WorttrennungPrä-sup-po-si-ti-on
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Sprachwissenschaft einem Satz, einer Aussage zugrunde liegende, als gegeben angenommene unausgesprochene Voraussetzung
2.
bildungssprachlich stillschweigende Voraussetzung

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Präsupposition · stillschweigende Voraussetzung
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anders als in der alteuropäischen Gesellschaftstheorie gehen wir nicht von normativen Präsuppositionen aus.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 443
In der Alltagskommunikation sind solche Bemühungen, ein Kontextwissen teilweise explizit zu machen und Mißverständnisse über Präsuppositionen zu beseitigen, durchaus geläufig.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 173
Zitationshilfe
„Präsupposition“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Präsupposition>, abgerufen am 20.03.2019.

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