Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Prügelei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Prügelei · Nominativ Plural: Prügeleien
Aussprache 
Worttrennung Prü-ge-lei
Wortzerlegung prügeln -ei
Wortbildung  mit ›Prügelei‹ als Letztglied: Kneipenprügelei · Massenprügelei · Wirtshausprügelei
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich Schlägerei
Beispiele:
es kam zu einer Prügelei
eine Prügelei anzetteln, vom Zaune brechen

Thesaurus

Synonymgruppe
Prügelei · Prügelorgie · Rauferei · Ringkampf · Tätlichkeiten · handfeste Auseinandersetzung(en) · handgreifliche Auseinandersetzung · tätliche Auseinandersetzung  ●  Schlagabtausch (meist fig.)  auch figurativ · Schlägerei  Hauptform · Keilerei  ugs. · Klopperei  ugs. · Raufhandel  geh., veraltend · Raufhändel  geh., veraltend
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Prügelei‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prügelei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Prügelei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gab zwar keine Prügeleien, auch nicht im übertragenen Sinn. [Die Zeit, 07.01.2013, Nr. 01]
Übrigens habe ich in dem Jahr, das ich hier bin, noch keine Prügelei erlebt. [Die Zeit, 15.03.2006, Nr. 11]
Die Prügeleien nahmen ab, und die schulischen Leistungen wurden besser. [Die Zeit, 21.04.2005, Nr. 17]
Gerade ist er ausgemustert worden, klassifiziert als „untauglich“; aber er fehlt bei keiner Prügelei. [Die Zeit, 09.01.1978, Nr. 02]
Ihr könnt mich doch wegen der kleinen Prügelei von gestern nicht auf den Stuhl bringen! [Cotton, Jerry [d.i. Hober, Heinz Werner]: Die Killer sind unter uns, Bergisch Gladbach: Bastei [1971] [1956], S. 15]
Zitationshilfe
„Prügelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pr%C3%BCgelei>.

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