Prahlsucht, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Prahl-sucht
Wortzerlegung  prahlen Sucht
eWDG

Bedeutung

abwertend Sucht zu prahlen
Beispiel:
niemand mochte ihn wegen seiner Prahlsucht

Verwendungsbeispiele für ›Prahlsucht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier waren ja nicht einmal namhafte Architekten an der "gründerzeitlichen Prahlsucht" beteiligt, sondern sehr oft fabelhaft talentierte Maurermeister.
Der Tagesspiegel, 16.10.1997
Er beschrieb aber auch genau das zweite Gesicht Polens - die Prahlsucht, die Rückständigkeit, die plumpe Gerissenheit.
Die Welt, 02.10.1999
Alberichs Prahlsucht und seine rührend plumpen Verwandlungsspiele kommen in drastischer Komik und kreatürlicher Selbstverständlichkeit aus dem Chippendale-Kontor der Straf-Manufaktur Nibelung.
Süddeutsche Zeitung, 30.07.2002
Zitationshilfe
„Prahlsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prahlsucht>, abgerufen am 02.12.2021.

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