Praline, die oder das

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Praline · Nominativ Plural: Pralinen
Nebenform veraltend, österreichisch Praliné, Pralinee · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Pralinés, Pralinees · Nominativ Plural: Pralinés, Pralinees
Aussprache  [pʀaˈliːnə] · ['pʀalineː] · [pʀali'neː]
Worttrennung Pra-li-ne ● Pra-li-né ● Pra-li-nee
Herkunft aus gleichbedeutend pralinefrz
eWDG

Bedeutung

kleines Stück gefüllten Konfekts, das mit Schokolade überzogen ist
Beispiele:
eine Schachtel Pralinen kaufen, schenken
mit Nougat, Marzipan, Früchten gefüllte Pralinen
jmdm. eine Praline, ein Praliné anbieten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Praline f. ‘Stück Konfekt mit Schokoladenüberzug und Füllung’ (Ende 19. Jh.), zuvor ‘gebrannte Mandel, mit Zucker gebranntes Fruchtstück’ und in diesem Sinne Übernahme (1. Hälfte 19. Jh.) von gleichbed. frz. praline. Das Wort leitet sich her vom Namen des französischen Marschalls du Plessis-Praslin (17. Jh.), dessen Koch als Erfinder dieser Konfektart gilt. Die Form Praliné n. (Mitte 19. Jh., auch Pralinee) beruht wie frz. (Schweiz) praliné ‘mit Schokolade zubereitetes Konfekt’ auf dem Part. Perf. des von frz. praline abgeleiteten Verbs frz. praliner ‘in Zucker bräunen’ (vgl. frz. amande pralinée ‘gebrannte Mandel’), woraus im Dt. (selten) gleichbed. pralinieren (Mitte 19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Pralinee · (das) Praliné · (die) Praline
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Buttertrüffel · Schokoladentrüffel · Trüffel-Praline  ●  Truffes  schweiz.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Praline‹, ›Praliné‹, ›Pralinee‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Praliné‹.

Verwendungsbeispiele für ›Praline‹, ›Praliné‹, ›Pralinee‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die Pralinen, die es zum Kaffee gab, waren trotzdem süß.
Der Tagesspiegel, 13.06.1998
Das Kind weiß auch, wo die Pralinen für Papa sind.
Bild, 06.11.1997
Und wo hat sie mit einem Male die vielen Pralinen her?
Kolb, Annette: Die Schaukel, Frankfurt a. M.: Fischer 1960 [1934], S. 30
Hier ist noch mehr davon, guckt mal, und hier, Pralinen.
Beyer, Marcel: Flughunde, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1995 [1995], S. 166
Anton L. aß die sechste Praline, vermied aber immer noch die linken Zähne.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 239
Zitationshilfe
„Praline“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Praline>, abgerufen am 19.09.2021.

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