Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Prasser, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Prassers · Nominativ Plural: Prasser
Aussprache 
Worttrennung Pras-ser (computergeneriert)
Wortzerlegung prassen -er
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

prassen · verprassen · Prasser
prassen Vb. ‘in Saus und Braus leben, schlemmen, schwelgen, lärmend, prunkend sich bewegen, sich benehmen’, frühnhd. auch brassen, aus dem Nd. in die Literatursprache aufgenommen (um 1500). Mnd. mnl. nl. brassen ‘lärmen, schlemmen’ ist wohl mit mnd. brās, prass ‘Lärm, Saus und Braus, Pomp, Gepränge’ lautmalenden Ursprungs. In prassen (mit anlautendem p-) setzt sich die von Luther gebrauchte Form durch. – verprassen Vb. ‘vergeuden, durchbringen’ (16. Jh.). Prasser m. (15. Jh.), mnd. brasser.

Thesaurus

Synonymgruppe
Prasser · Schlemmer · Vielfraß  ●  Gourmand  franz.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Prasser‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prasser‹.

Verwendungsbeispiele für ›Prasser‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manfred Prasser hat den Großen Saal entworfen, es wurde die wichtigste Arbeit seines Lebens. [Der Tagesspiegel, 27.07.2003]
Viel Schloss und wenig Palast hält Prasser deshalb für den richtigen Weg. [Die Welt, 04.09.2004]
Noch immer ist er auf allen Titelblättern, doch jetzt wird sein Name auf „Prasser“ gereimt. [Die Zeit, 05.11.2003, Nr. 45]
Für Diskussionen sorgt derzeit ein Vorschlag des Architekten Manfred Prasser. [Die Welt, 04.09.2004]
Die Wahrheit, vermutet heute der ETH‑Reaktorexperte Prasser, liege irgendwo dazwischen. [Die Zeit, 05.03.2012, Nr. 10]
Zitationshilfe
„Prasser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prasser>.

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