Pressepolemik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pressepolemik · Nominativ Plural: Pressepolemiken
WorttrennungPres-se-po-le-mik
WortzerlegungPresse2Polemik
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

feindselige und oft unsachliche Auseinandersetzung mit jmdm. oder etw. in der Presse2
Beispiele:
Seine Konzerte mit futuristischer, atonaler Musik riefen heftige Pressepolemiken hervor. [Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000. Zitiert nach: o. A.: O. In: Dahlhaus, Carl u. Eggebrecht, Hans Heinrich (Hgg.) Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Mainz: Schott 1989.]
Jene [Strategie zur Einflussnahme] der Pressepolemik ist punkto Resonanz gewiss nicht die unergiebigste. [Neue Zürcher Zeitung, 27.04.2016]
Gherardo Colombo, wegen eines Interviews im »Corriere della sera« im Zentrum einer heftigen Pressepolemik, gehört zu den Richtern des Mailänder Ermittlungspools. [Neue Zürcher Zeitung, 29.04.1998]
Daß Bürgerinitiativen und gezielte Pressepolemiken viel vermögen, hat sich bei anderer Gelegenheit hinreichend erwiesen. [Die Zeit, 14.12.1973, Nr. 51]
Seine [des Osteuropaexperten] zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen über die sowjetische Landwirtschaft haben ihn häufig zur Zielscheibe gehässiger sowjetischer Pressepolemiken gemacht und ihm die Anerkennung der internationalen Fachwelt eingetragen. [Der Spiegel, 30.10.1963, Nr. 44]

Typische Verbindungen
computergeneriert

heftig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pressepolemik‹.

Zitationshilfe
„Pressepolemik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pressepolemik>, abgerufen am 20.10.2019.

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