Pressepolemik, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pressepolemik · Nominativ Plural: Pressepolemiken
Worttrennung Pres-se-po-le-mik
Wortzerlegung Presse2 Polemik
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

feindselige und oft unsachliche Auseinandersetzung mit jmdm. oder etw. in der Presse²
Beispiele:
Seine Konzerte mit futuristischer, atonaler Musik riefen heftige Pressepolemiken hervor. [Brockhaus-Riemann-Musiklexikon. Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989]]
Jene [Strategie zur Einflussnahme] der Pressepolemik ist punkto Resonanz gewiss nicht die unergiebigste. [Neue Zürcher Zeitung, 27.04.2016]
Gherardo Colombo, wegen eines Interviews im »Corriere della sera« im Zentrum einer heftigen Pressepolemik, gehört zu den Richtern des Mailänder Ermittlungspools. [Neue Zürcher Zeitung, 29.04.1998]
Daß Bürgerinitiativen und gezielte Pressepolemiken viel vermögen, hat sich bei anderer Gelegenheit hinreichend erwiesen. [Die Zeit, 14.12.1973]
Seine [des Osteuropaexperten] zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen über die sowjetische Landwirtschaft haben ihn häufig zur Zielscheibe gehässiger sowjetischer Pressepolemiken gemacht und ihm die Anerkennung der internationalen Fachwelt eingetragen. [Der Spiegel, 30.10.1963]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Pressepolemik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pressepolemik>.

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