Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Presswehe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Presswehe · Nominativ Plural: Presswehen
Worttrennung Press-we-he
Wortzerlegung pressen Wehe1
Ungültige Schreibung Preßwehe
Rechtschreibregel § 2
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin im fortgeschrittenen Stadium der Geburt eintretende Wehe, bei der die Gebärende durch Anspannung der Bauchmuskulatur den Vorgang der Geburt unterstützen kann; Treibwehe

Typische Verbindungen zu ›Presswehe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Presswehe‹ und ›Preßwehe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Presswehe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin stark kurzsichtig; wenn die Preßwehen kämen, so meinte er, könne es nicht schaden, einen Augenarzt in der Nähe zu wissen. [Die Zeit, 22.03.1996, Nr. 13]
Wir meinen, uns nicht darum kümmern zu müssen, wann bei Frau F., verehelichte B., nun die Preßwehen beginnen oder ob ein Kaiserschnitt angezeigt wäre. [Süddeutsche Zeitung, 07.01.1994]
Als wir in den Stall zurückkamen, hatten die ersten Preßwehen eingesetzt, und dann erschienen auch schon die Vorderhufe des Fohlens in der Eihaut. [Die Zeit, 14.05.1982, Nr. 20]
Die werdende Mutter hat schon Preßwehen, doch die hinzugerufene Hebamme findet keinen Parkplatz. [Süddeutsche Zeitung, 25.07.1995]
Das Programm wird auch ohne Sperma und Preßwehen – wenn man eine freundliche Formulierung verwenden will – abwechslungsreich. [Die Welt, 12.08.2005]
Zitationshilfe
„Presswehe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Presswehe>.

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