Priel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Priel(e)s · Nominativ Plural: Priele
Aussprache
eWDG, 1974

Bedeutung

unregelmäßig verlaufende Rinne im Wattenmeer, die auch bei Ebbe nicht austrocknet
Beispiel:
die Priele flimmerten in der Einöde des Watts [S. LenzBrot41]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Priel m. ‘schmaler Wasserlauf im Wattenmeer, enger Wasserkanal zwischen Sandbänken’; der an der Nordseeküste übliche Ausdruck ist eine Entlehnung (Mitte 18. Jh.) von gleichbed. nl. priel ungeklärter Herkunft.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Watt füllen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Priel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dennoch kommt ein unfreiwilliges Bad in einem der Priele schon mal vor.
Die Welt, 27.09.2001
Und die wollen also hinauf auf den Priel, fast 2000 Meter über dem Dorf gelegen!
Die Zeit, 29.08.1997, Nr. 36
In Wirklichkeit hatten zahlreiche Zeugen sofort Alarm gegeben und versucht, Rettungsgegenstände herbeizuschaffen, nur war es ihnen nicht gelungen, die Frau aus dem Priel zu bergen.
Der Tagesspiegel, 13.12.2000
Sie seien ohnehin zwei ganz normale und gutmütige Schweine, sagte Landwirt Bauer in Priel.
Süddeutsche Zeitung, 14.03.1994
Er sah, daß der Priel das Haff mit dem Meer verband, und ging an ihm aufwärts, in der Richtung zum Haff.
Andersch, Alfred: Sansibar oder der letzte Grund, Olten: Walter 1957 [1957], S. 185
Zitationshilfe
„Priel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Priel>, abgerufen am 27.06.2019.

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