Priesterehe, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Pries-ter-ehe
Wortzerlegung  Priester Ehe
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
die katholische Kirche verbietet die Priesterehe

Typische Verbindungen zu ›Priesterehe‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Priesterehe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Priesterehe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Luther, der die Priesterehe theologisch gefordert hat und auch andere dazu ermuntert, zögert für sich selber.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.1999
Die Folgen waren verheerend, denn an die Stelle der Priesterehe trat das Konkubinat.
Dahm, K. W.: Pfarrer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 18688
Doch für die Liberalen ist das Heuchelei, erlauben die Anglikaner doch die heterosexuelle Priesterehe.
Der Tagesspiegel, 15.10.2003
Mit einer bloßen Duldung von Laienkelch und Priesterehe wollten die Protestanten sich nicht zufriedengeben.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7228
Die Kritik richtete sich vor allem gegen Priesterehe und gegen simonistische oder simonieähnliche Praktiken.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 4369
Zitationshilfe
„Priesterehe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Priesterehe>, abgerufen am 21.01.2022.

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