Priesterherrschaft

GrammatikSubstantiv
WorttrennungPries-ter-herr-schaft (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Intellektuelle Klassenkampf

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Priesterherrschaft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So artet denn auch die Priesterherrschaft und die Pflege der Orthodoxie in eine groteske Farce aus.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23527
Daß nun diese Priesterherrschaft gerade in die Bahnen der Kastenordnung einlenkte, hatte eine Reihe von Ursachen.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 117
Bevor sie alle anderen Formen der Politik verdrängte, gab es Fürstenhöfe, Stadtrepubliken, Priesterherrschaft und Bauernrepubliken.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 136
Selbst Helmut Schmidt war von diesem Urteil nicht weit entfernt, auch wenn er nicht gleich von einer "Priesterherrschaft der Intellektuellen" (Schelsky) gesprochen hätte.
Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42
Und sein Kollege Helmut Schelsky sprach von der parasitären Priesterherrschaft der jungen deutschen Intelligenz, die als selbstherrliche Meinungsführer andere die notwendige Schmutzarbeit machen lassen wollten.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2000
Zitationshilfe
„Priesterherrschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Priesterherrschaft>, abgerufen am 22.04.2019.

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