Prim

Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
katholische Kirche (im Brevier enthaltenes) kirchliches Morgengebet
2.
Fechten Stellung, bei der die nach vorn gerichtete Klinge abwärts zeigt
3.
Musik Prime

Typische Verbindungen zu ›Prim‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prim‹.

Verwendungsbeispiele für ›Prim‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um fünf Uhr dreißig ist das erste Chorgebet, das Morgenlob, danach eine Betrachtung, dann die Prim.
Die Zeit, 17.01.1966, Nr. 03
Satz herrschten bisher die vollkommenen Konsonanzen Prim, Quint und Oktav.
Besseler, Heinrich: Fauxbourdon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11940
Daher hatte sich wiederholt die Streitfrage ergeben, ob bei nicht effektiven Fremdwährungsschulden die Bezahlung in Dinar zum offiziellen Kurs ohne Agio-Aufschlag (Prim) erfolgen könne.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1934]
Eisern hämmert die Glocke zu Prim, Terz und Sext, schwer ächzt das Chorgestühl, hart knackt das Holz im bollernden Ofen der Mönchszelle.
Die Zeit, 10.11.2005, Nr. 46
Der Übergang über Neckar und Prim 1 km südl. vom heutigen Stadtkern wurde durch mehrere Kastelle gesichert und als Verkehrsknoten ausgebaut.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 32241
Zitationshilfe
„Prim“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prim#1>, abgerufen am 30.09.2020.

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Prim, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Prim · Nominativ Plural: Primen
Aussprache [pʀiːm]
Herkunft zu primuslat ‘der erste’
ZDL-Verweisartikel, 2020

Bedeutung

Musik
entsprechend der Bedeutung von Prime (1)
Beispiele:
Eine Prim sind zwei gleiche Töne, bei einer Sekund ist der Abstand 1, bei einer Terz 2, bei einer Quart 3 und so weiter. [Die Zeit, 30.12.2009, Nr. 01]
Nach dem komplexen Tongebilde spielten sie aus dem Nichts eine lange Prim mit steigend übertriebenem Aufstrich, die sich zur kleinen Sekunde, zum Akkord und zur Wohlfühlmelodie entwickelte, bis die Viola ausbrach und zur Erheiterung des Publikums eine atonale Gegenmelodie spielte. [Südkurier, 29.08.2016]
Durch die unterschiedlichen Wandungsstärken der Glocken können unterschiedliche Klänge erzeugt werden, je nachdem, wo man die Glocke anschlägt. Der Schlagton (Nominal) setze sich aus der Prim, der Mollterz, Quinte, Oberton und Unterton zusammen, erläuterte B[…]. [Südkurier, 23.10.2015]
»Ihr Tenöre müsst auf einem einzigen Ton bleiben. Ich weiß, eine Prim ist schwierig zu singen, wenn einen die Melodie so mitreißen möchte – aber Ihr bekommt das hin«, ermuntert sie die Herren der Schöpfung. [Saarbrücker Zeitung, 05.09.2015]
Schön, dass in Niger die Reden der Politiker zweitrangig sind und stattdessen Melodien in Primen und Terzen im Vordergrund stehen. [Neue Zürcher Zeitung, 27.09.2011]
Als Klanggerüst einer Glocke gelten die Prinzipaltöne Prim, Terz, Quint sowie der Ober‑und der Unterton. [Berliner Zeitung, 03.05.2003]

Typische Verbindungen zu ›Prim‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Prim‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um fünf Uhr dreißig ist das erste Chorgebet, das Morgenlob, danach eine Betrachtung, dann die Prim.
Die Zeit, 17.01.1966, Nr. 03
Satz herrschten bisher die vollkommenen Konsonanzen Prim, Quint und Oktav.
Besseler, Heinrich: Fauxbourdon. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11940
Daher hatte sich wiederholt die Streitfrage ergeben, ob bei nicht effektiven Fremdwährungsschulden die Bezahlung in Dinar zum offiziellen Kurs ohne Agio-Aufschlag (Prim) erfolgen könne.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1934]
Eisern hämmert die Glocke zu Prim, Terz und Sext, schwer ächzt das Chorgestühl, hart knackt das Holz im bollernden Ofen der Mönchszelle.
Die Zeit, 10.11.2005, Nr. 46
Der Übergang über Neckar und Prim 1 km südl. vom heutigen Stadtkern wurde durch mehrere Kastelle gesichert und als Verkehrsknoten ausgebaut.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 32241
Zitationshilfe
„Prim“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prim#2>, abgerufen am 30.09.2020.

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