Primogenitur

Worttrennung Pri-mo-ge-ni-tur
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache, früher Vorrecht des Erstgeborenen u. seiner Linie (in Fürstenhäusern) bei der Erbfolge, besonders der Thronfolge

Typische Verbindungen zu ›Primogenitur‹

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Verwendungsbeispiele für ›Primogenitur‹

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Nur ein männlicher Erbe kam für die Primogenitur, die Thronfolge, in Frage, sicherte die monarchische Linie.
Die Welt, 01.11.2005
Das hauspolitischen Gesichtspunkten entsprungene und zum Gewohnheitsrecht gewordene Prinzip stellt v. L. in allgemeinen Zusammenhang mit der Ausbildung der Primogenitur.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 342
Die Primogenitur und die Designation des Nachfolgers aus den Söhnen und Anverwandten durch den Herrscher oder durch die höchsten Beamten standen auch im Kaiserhaus nebeneinander.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 311
Da die Könige schon zu ihren Lebzeiten ihren ältesten Sohn wählen, krönen und salben ließen, waren Erblichkeit und Primogenitur zur Regel in der Thronfolge geworden.
Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7491
Es kam zum bayerischen Erbfolgekrieg, der zwar viel Leid brachte, aber auch die Primogenitur, also das Erbrecht des Erstgeborenen, und damit die staatliche Einheit Altbayerns.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.2004
Zitationshilfe
„Primogenitur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Primogenitur>, abgerufen am 23.11.2020.

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