Prinzeps, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Prin-zeps
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
im Rom der Antike   Adliger, besonders Senator mit dem Vorrecht der ersten Stimmabgabe und meist großem politischem Einfluss
b)
im Rom der Antike seit Augustus   Titel römischer Kaiser

Verwendungsbeispiele für ›Prinzeps‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch hier muß man das maßvolle, vorsichtige Vorgehen des Prinzeps bewundern.
Pflaum, Hans-Georg: Das römische Kaiserreich. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 28331
Alle noch so lockenden Versprechungen und Leistungen im Augenblick vermögen nicht den Verlust dieses Prinzipes aufzuwiegen.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 226
Sie erzeugt Schuldgefühle, indem sie Wohlverhalten im Namen eines geheiligten Prinzipes fordert, mit dem sich der Sünder nicht auskennt.
Die Zeit, 23.06.1989, Nr. 26
Dieser Anschauung huldigt das Inserat Nr. 1, das eine nähere Besprechung verdient, um des Gedankenganges, um des Prinzipes willen.
Mitteilungen des Vereins Deutscher Reklamefachleute, 1915, Nr. 12
Er ist ein Gegner des »l'art pour l' art« - Prinzipes.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13578
Zitationshilfe
„Prinzeps“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prinzeps>, abgerufen am 06.12.2021.

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