Private Banking, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Private Banking(s) · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  ['pɹaɪ̯vət 'bɛŋkɪŋ]
Worttrennung Pri-vate Ban-king
Rechtschreibregel § 37 (E4)
Herkunft aus private bankingengl ‘privates Bankkundengeschäft’
Wahrig und ZDL

Bedeutung

Bankwesen Unternehmensbereich bzw. Geschäftsbereich eines Bankinstituts, der für die Abwicklung von Bankgeschäften mit wohlhabenden Privatkunden (insbesondere für die strategische Vermögensberatung und Vermögensverwaltung) verantwortlich ist
Beispiele:
Private Banking, so nennt sich der Bereich einer Bank, in dem die besonders vermögenden Kunden beraten werden. [Der Tagesspiegel, 01.10.2017]
Die Dresdner Bank erhöht im Geschäft mit vermögenden Privatkunden das Expansionstempo. Die Zahl der deutschen Standorte für das gehobene Privatkundengeschäft (Private Banking) solle im kommenden Jahr von derzeit 120 auf gut 250 mehr als verdoppelt werden[…]. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2006]
Als Bereichsleiterin des Private Bankings der Sparkasse Holstein hat sie […] die Gesamtverantwortung für rund 1.200 Vermögenskunden des Geldinstituts von Hamburg bis Fehmarn und ein Anlagevermögen von rund 934 Millionen Euro übernommen. [Hamburger Abendblatt, 08.07.2020]
Im Jahre 2000 haben viele Marktbeobachter das Ende des Private Banking prognostiziert. Das Internet werde die Branche überflüssig machen, hiess es. [Neue Zürcher Zeitung, 14.09.2017]
Die vermögendere Klientel […] – auf die wegen der höheren Margen alle Banken schielen – wird unter dem Namen Private Banking weiter vom Stammhaus [der Deutschen Bank] betreut. [Die Zeit, 28.10.1999]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Private Banking“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Private%20Banking>.

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