Problemfamilie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Problemfamilie · Nominativ Plural: Problemfamilien
Worttrennung Pro-blem-fa-mi-lie · Prob-lem-fa-mi-lie
Wortzerlegung  Problem Familie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Familie, deren Mitglieder in bestimmter (negativer) Weise verhaltensauffällig sind

Typische Verbindungen zu ›Problemfamilie‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Problemfamilie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Problemfamilie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Soll sich vor allem die soziale Lage von Problemfamilien bessern?
Die Zeit, 10.03.2008, Nr. 10
Auch 5400 Kinder aus Problemfamilien bekamen einen Kita-Platz - aufgrund "dringenden sozialen Bedarfs".
Bild, 26.08.2005
Kinder aus Problemfamilien werden leichter gewalttätig; außerdem lösen Mißerfolgs-Karrieren in der Schule Aggressionen aus.
Süddeutsche Zeitung, 16.04.1996
Wohnungsbaugesellschaften müssten betriebswirtschaftlich besser gestellt werden, damit sie die Versorgung der sozialen Problemfamilien ermöglichen könnten.
Der Tagesspiegel, 25.05.2000
Dies erklärt sich aus der Tatsache, daß sie in unterschiedlichen Forschungskontexten und in der Behandlung unterschiedlicher Problemfamilien entwickelt worden sind.
Weber, Gunthard u. Simon, Fritz B.: Systemische Therapie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 20415
Zitationshilfe
„Problemfamilie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Problemfamilie>, abgerufen am 26.01.2022.

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