Profitrate, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Pro-fit-ra-te
Wortzerlegung  Profit Rate
eWDG

Bedeutungen

1.
Wirtschaft das in Prozenten ausgedrückte Verhältnis des Gewinns zum eingesetzten Kapital
2.
Marxismus das in Prozenten ausgedrückte Verhältnis des Mehrwerts zu dem vorgeschossenen Gesamtkapital
Beispiele:
die Profitrate im Kapitalismus
der Mehrwert und die Profitrate

Typische Verbindungen zu ›Profitrate‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Profitrate‹.

Verwendungsbeispiele für ›Profitrate‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sinkende Profitraten wiederum lassen nur solche Betriebe überleben, die in Massen produzieren können.
Die Zeit, 08.07.1999, Nr. 28
Ökonomisch umschreibt er den »tendenziellen Fall der Profitrate« mit dem Übergewicht der »fixen Kosten« des Sachkapitals, dem damals gängigen Sprachgebrauch folgend.
konkret, 1990
Und selbst da macht das Akkumulieren, auch wenn es mit den schönsten Profitraten vonstatten geht, dem Kapital nicht viel Freude.
o. A.: DIE WELTWIRTSCHAFT UND IHRE NÄCHSTE KRISE. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Es gab eine Zeit, da kannte Axel Horstmann das Marxsche Gesetz über den "tendenziellen Fall der Profitrate" sehr genau.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2002
Wichtiger fast noch als die Sicherung der Profitrate war die Wiedereingliederung dieser Eigentümer in den nationalen Körper.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 226
Zitationshilfe
„Profitrate“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Profitrate>, abgerufen am 29.11.2021.

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