Programmsteuerung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPro-gramm-steu-erung · Pro-gramm-steue-rung
WortzerlegungProgrammSteuerung
eWDG, 1974

Bedeutung

Kybernetik Steuerung automatisch arbeitender Apparate, Maschinen mittels eines Programms, das in Lochstreifen, Lochkarten oder Magnetbändern gespeichert ist
Beispiele:
mit Programmsteuerung ausgestattete Maschinen
die Programmsteuerung eines Rechners

Typische Verbindungen
computergeneriert

Maschine

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Programmsteuerung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Danach entwickelte er den "Z 3", in dem erstmals das binäre Zahlensystem zur Programmsteuerung eingesetzt wurde.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.1999
Statt nur auf Größe zentraler Programmsteuerung und immer neue Vorgaben sollten wir auf Wettbewerb setzen.
Die Zeit, 12.11.2001, Nr. 46
Zur Programmsteuerung stehen Objekte für Menüs, Listen, Schalter und Checkboxen bereit.
C't, 1992, Nr. 3
Bei den Werkzeugmaschinen für spanabhebende Formung ist die Entwicklung zum Kopierdrehen und zur Programmsteuerung durch Lochkarten und Lochband charakteristisch.
Wissen und Leben, 1959, Nr. 12
Im zweiten Weltkrieg, am Anfang der vierziger Jahre, entwickelte Zuse einen auf diesem Prinzip beruhenden Relaisrechner mit einer Programmsteuerung durch endlose, zu Schleifen zusammengeklebte Lochstreifen.
Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, München: Hanser 1994 [1991], S. 381
Zitationshilfe
„Programmsteuerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Programmsteuerung>, abgerufen am 22.11.2019.

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