Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Prolo

Worttrennung Pro-lo
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

salopp, besonders Jugendsprache, abwertend ungehobelter, ungebildeter, ordinärer Mensch, Prolet

Thesaurus

Synonymgruppe
Banause · Primitivling · Prolet  ●  Barbar  geh., sehr selten · Botokude  derb, veraltet · Proll  ugs. · Prolo  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Prolo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was kann man vom waschechten Prolo, sofern es ihn noch gibt, lernen? [Die Zeit, 02.12.2013, Nr. 48]
Ich bin so klug wie ihr und bleibe trotzdem Prolo! [Süddeutsche Zeitung, 15.01.2000]
Nun, ein wirklich erstklassiges Restaurant zeichnet sich schließlich dadurch aus, daß nicht jeder Prolo hineingelassen wird. [Süddeutsche Zeitung, 05.02.1997]
Aber für die niedrigeren Ränge gilt das leider nicht – ein ausländischer Prolo verdient genauso viel Verachtung wie ein britischer Untertan. [Die Zeit, 03.07.2000, Nr. 27]
Der Prolo dringt als Baby in die schwiemelig verlogene Welt des Ehepaares ein. [Der Tagesspiegel, 02.06.1999]
Zitationshilfe
„Prolo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prolo>.

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