Prominenz, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Prominenz · Nominativ Plural: Prominenzen
Aussprache
WorttrennungPro-mi-nenz (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Prominenz‹ als Letztglied: ↗Politprominenz
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Gesamtheit prominenter Persönlichkeiten (eines bestimmten Bereichs)
Beispiele:
die Prominenz von Film und Fernsehen war zur Preisverleihung erschienen
die Prominenz war anwesend
zur Prominenz gehören
wertvolle Pelzmäntel, die die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und der Welt des Films zur Schau stellt [Tageszeitung1964]
2.
prominente Persönlichkeit
Beispiel:
er ist eine Prominenz geworden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

prominent · Prominenz
prominent Adj. ‘hervorragend, bedeutend, bekannt, maßgebend’, Übernahme (um 1900) aus gleichbed. engl. prominent. Dieses beruht auf lat. prōminēns (Genitiv prōminentis) Part.adj. ‘hervorstehend, vorspringend’, woraus auch im Dt. (heute in diesem Sinne unübliches) gleichbed. prominent (Mitte 19. Jh.); zu lat. prōminēre ‘hervorragen, vorspringen’. Prominenz f. ‘hervorragende Bedeutung, Gesamtheit namhafter Persönlichkeiten’ (1. Hälfte 20. Jh.), aus gleichbed. engl. prominence; zuvor (2. Hälfte 19. Jh.) ‘Hervorragung (eines Teiles)’; lat. prōminentia ‘das Hervorragen, Hervorspringen’.

Thesaurus

Geografie
Synonymgruppe
Höhe über Isohypse · Prominenz · Schartenhöhe · Schartentiefe · relative Einsattelung
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Bekanntheit · Prominenz
Assoziationen
Synonymgruppe
(die) Berühmtheiten · Person des öffentlichen Lebens · Prominenz · bekannte Leute  ●  (die) Rang und Namen haben  variabel
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adel Anwesenheit Aufgebot Beisein Defilee Geldadel Glamour Hochadel Pomp Prominenz Schaulaufen Showbusiness Showgeschäft Treffpunkt angereist ansagen anwesend aufbieten bundesdeutsch bundespolitisch einfinden geballt geladen hochkarätig landespolitisch lokal politisch tummeln versammeln versammelt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prominenz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Prominenz ließ sich die "Illusionen auf dem Eis" nicht entgehen.
Bild, 16.02.2006
Aber an der Prominenz der Mutter führt nun mal kein Weg vorbei.
Der Tagesspiegel, 11.02.1997
Das deutsche Beispiel hat in diesen Dingen eine zwielichtige Prominenz.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 157
Übrigens ist auch auf diesem Felde wieder Lasso die späteste Prominenz gewesen.
Pfannkuch, Wilhelm u. Blume, Friedrich: Renaissance. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 44631
Viel Volk und Prominenz erwiesen dem Ereignis die gebührende Wertschätzung.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 208
Zitationshilfe
„Prominenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Prominenz>, abgerufen am 24.04.2019.

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