Promiskuität, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Promiskuität · Nominativ Plural: Promiskuitäten
Aussprache
WorttrennungPro-mis-ku-ität · Pro-mis-kui-tät
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutung

Medizin Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern
Beispiel:
Das Café Stephanie in München war ein Aufenthalt der Literatur, soweit sie die Promiskuität oder Geselligkeit pflegte [H. MannZeitalter377]

Thesaurus

Synonymgruppe
Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern · Promiskuitivität · Promiskuität · häufiger Partnerwechsel · promiskuitive Lebensweise
Assoziationen
  • Swinger-Club · Swingerclub · Swingerklub
  • Gangbang · ↗Gruppensex  ●  (es) geht drunter und drüber  verhüllend, veraltet, fig. · (es wird) wild durcheinandergevögelt  derb, variabel · Rudelbums  ugs. · jede treibt es mit jedem  ugs.
  • Partnertausch
  • Sex zu dritt  ●  ↗Dreier  ugs. · ↗Ménage-à-trois  geh., franz. · ↗Sandwich  ugs. · flotter Dreier  ugs.
  • (rein) sexuelle Beziehung · Bettbeziehung · Sexbeziehung  ●  ↗Bettgeschichte  ugs., Hauptform · Bumsbeziehung  ugs. · Fickbeziehung  derb · Fickverhältnis  derb

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkoholismus Droge Drogenkonsum Homosexualität Prostitution allgemein fröhlich hemmungslos männlich neigen sexuell total weiblich wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Promiskuität‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei Dir wird die Promiskuität jedoch umstandslos zu einem moralisch minderwertigen Verhalten.
konkret, 1985
Freilich ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann ihre Verbreitung im Gefolge internationaler und interkontinentaler Promiskuität wirklich weltweit sein wird.
Die Zeit, 20.05.1977, Nr. 21
So sei Promiskuität nur mit der Zustimmung der involvierten Frauen erlaubt gewesen.
Heine, Peter: Dualismus. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 348
So herrscht eine große Promiskuität, die hoffentlich reibungslos bleibt, aber natürlich auch reibungslos auf die Nerven fällt.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1940. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1940], S. 18
Die Polygamie und die Promiskuität sind in einer Gesellschaftsordnung mit einem zwangsmonogamen Überich eine Last.
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 71
Zitationshilfe
„Promiskuität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Promiskuität>, abgerufen am 17.02.2019.

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