Promotion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Promotion · Nominativ Plural: Promotionen
WorttrennungPro-mo-ti-on
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Promotion‹ als Erstglied: ↗Promotionskolleg · ↗Promotionsordnung · ↗Promotionsrecht · ↗Promotionsschrift · ↗Promotionsstudent · ↗Promotionsurkunde · ↗Promotionsverfahren
eWDG, 1974

Bedeutung

Verleihung, Erlangung der Doktorwürde
Beispiel:
nach der Promotion wurden ihr neue Forschungsaufgaben übertragen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

promovieren · Promotion
promovieren Vb. ‘weiterbringen, befördern’ zu einem Amt (15. Jh.), ‘die Doktorwürde verleihen, erwerben’ (16. Jh.), aus lat. prōmovēre (prōmōtum) ‘vorwärts bewegen, vorrücken, erweitern, (be)fördern, in Amt und Würden erheben’ (vgl. kirchenlat. ad sacerdōtem prōmovēre ‘zum Priester machen’); zu lat. movēre ‘bewegen’. Promotion f. ‘Beförderung, Standeserhöhung’, besonders ‘Verleihung, Erwerb der Doktorwürde’ (17. Jh.), spätlat. prōmōtio (Genitiv prōmōtiōnis) ‘Erhebung, Beförderung’ (zu Ehrenstellen, besonders innerhalb kirchlicher Orden), Verbalabstraktum zu lat. prōmovēre (s. oben).

Thesaurus

Synonymgruppe
Erlangung der Doktorwürde · Erwerb eines Doktortitels · Promotion
Assoziationen
Synonymgruppe
PR-Kampagne · Promotion · ↗Werbefeldzug · ↗Werbekampagne
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Versetzung  ●  Aufsteigen  österr. · Promotion  schweiz. · Vorrücken  bair.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Promotion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Assistentenzeit Aufbaustudium BWL-Studium Banklehre Betriebswirtschaftsstudium Chemiestudium Diplom Doktor Drittmittel Einstellungsvoraussetzung Event Examen Fachhochschulabsolvent Habilitation Jura-Studium Jurastudium Magister Marketing Nachwuchswissenschaftler Prädikatsexamen Qualifikationsphase Rechtswissenschaft Referendariat Staatsexamen Staatsprüfung Studienabschluss Studium Volkswirtschaftsstudium abgeschlossen abschließen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Promotion‹.

Verwendungsbeispiele für ›Promotion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ursprünglich sollten sie zur Promotion führen, mittlerweile sind sie eher eine Alternative dazu.
Der Tagesspiegel, 25.04.2000
Denn etwa 3500 arbeiten seit mehr als drei Jahren an ihrer Promotion.
Süddeutsche Zeitung, 29.09.1998
Damit sind erstmalig seit Kriegsende Promotionen in der sowjetischen Zone wieder möglich.
o. A.: 1947. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 18906
Es geht um seine Promotion, es geht um meine Affaire.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1949. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1949], S. 1041
Die Ernennung konnte aber nur erfolgen, wenn man sich persönlich einfand, um die Promotion an sich vollziehen zu lassen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Promotion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Promotion>, abgerufen am 19.01.2020.

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