Pronomen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Pronomens · Nominativ Plural: Pronomen/Pronomina
Aussprache
WorttrennungPro-no-men (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Pronomen‹ als Letztglied: ↗Fragepronomen · ↗Indefinitpronomen · ↗Personalpronomen · ↗Possessivpronomen · ↗Reflexivpronomen · ↗Relativpronomen
 ·  mit ›Pronomen‹ als Grundform: ↗pronominal
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft deklinierbares Wort, das eine bereits genannte oder unbestimmte Person oder Sache vertritt, Fürwort
Beispiel:
›er‹, ›dieser‹, ›mein‹, ›wer‹, ›welcher‹ sind Pronomen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pronomen n. Wortart, die ein Nomen vertritt oder näher bestimmt, ‘Fürwort’, Übernahme (um 1400) als Fachausdruck der Grammatik von gleichbed. lat. prōnōmen, aus lat. prō ‘für, anstelle’ und nōmen ‘Name, Benennung’. Dafür im Dt. Vorname (15./16. Jh.), später ↗Fürwort (s. d.).

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Fürwort · ↗Stellvertreter  ●  Pronomen  Hauptform · Proform  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adjektiv Adverb Artikel Gebrauch Konjunktion Präposition Verb Verwendung benutzen besitzanzeigend männlich weiblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Pronomen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einem Text ist das weitaus häufigste Pronomen »ich«, in einem anderen ist es »wir«.
Die Zeit, 14.06.2010, Nr. 24
Ihr Vater hat im Laufe der Zeit zunehmend weniger Probleme, sie mit einem männlichen Pronomen zu versehen.
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2002
Bei den verwendeten Pronomen spielt das Wörtchen "wir" eine herausragende Rolle.
Barthel, Henner (Hg.), Politische Reden in der DDR, St. Ingbert: Röhrig 1998, S. 82
Diese syntaktischen Eigenarten (Gebrauch des Artikels und Inversion des Pronomens) verlangen ihrerseits wieder eine stilistische Erklärung.
Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 3
Aber auch afrikanische und amerikanische Sprachen zeigen ähnliche Kongruenz von Personalendung und Pronomen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 548
Zitationshilfe
„Pronomen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pronomen>, abgerufen am 15.02.2019.

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