Proprium, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungPro-pri-um · Prop-ri-um (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Psychologie Eigenschaften eines Menschen, die seine Identität ausmachen
2.
katholische Kirche die für einen bestimmten Tag vorgesehenen, im Laufe eines Kirchenjahres wechselnden Texte einer Messe

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Eigenname · Proprium  ●  ↗Nomen proprium  lat.
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ordinarium gregorianische

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Proprium‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und er machte die aus diesem Vertrauen entwickelte Praxis unnötigerweise zu einem Proprium nun doch eines geistigen Programms.
Die Zeit, 05.03.1993, Nr. 10
Die Bearbeitung von Katastrophen welcher Art auch immer ist das eigentliche Proprium dieser Organisationen.
Die Welt, 24.01.2005
Die Kirche verteidigte nicht ihren »Einfluß« in der »Welt«, sondern ihr Proprium.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 6591
Das Proprium des Literarischen muss insbesondere gegen Hegels anmaßende These vom Ende der Kunst herausgestritten werden.
Süddeutsche Zeitung, 07.07.2003
Größtmögliche Normalität ist Ihre erfolgreich verwirklichte Devise, ohne daß Sie darüber je das jüdische Proprium zurückgestellt hätten.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.1997
Zitationshilfe
„Proprium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Proprium>, abgerufen am 28.05.2018.

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