Proselyt, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Proselyten · Nominativ Plural: Proselyten
Aussprache [pʀozeˈlyːt] · [pʀɔsʔeːˈlyːt]
Worttrennung Pro-se-lyt · Pros-elyt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Neubekehrter, (im Altertum) besonders zum Judentum bekehrter Heide

Verwendungsbeispiele für ›Proselyt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Proselyten sollen verstehen, was die Priester machen, um ihnen wieder zu trauen.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2000
Ich habe es längst aufgegeben zu bekehren, zu überzeugen, Proselyten für Caravans zu machen.
Die Zeit, 01.08.1969, Nr. 31
Proselyten sind anscheinend schon in der ersten Exilszeit gemacht worden.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 368
Sie gewann für ihre Religionsgemeinschaft heidnische Familien, die ersten »Proselyten«.
Kraus, Hans-Joachim: Israel. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 27990
Neun Jahre lang, etwa Ende 373 bis Ende 382 war A. eifriger Manichäer und gewann auch unter seinen Freunden Proselyten.
Lorenz, R.: Augustin. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 24584
Zitationshilfe
„Proselyt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Proselyt>, abgerufen am 26.11.2021.

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