Protestantin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Protestantin · Nominativ Plural: Protestantinnen
Aussprache  [pʀotɛsˈtantɪn]
Worttrennung Pro-tes-tan-tin
Wortzerlegung  Protestant -in1
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

Religion
entsprechend der Bedeutung von Protestant
Beispiele:
»Sie liebte den Aufbruch, da war sie ganz Protestantin«, sagt Fulbert Steffensky über seine langjährige Frau Dorothee Sölle, die evangelische Theologin und Dichterin. Sie war rastlos. Er, der ehemalige Katholik, konnte auch der Kontinuität etwas abgewinnen. »Neuheit als Prinzip, das ist so eine protestantische Macke«. [Die Zeit, 23.05.2016]
Katharina von Bora, geboren am 24. Januar 1499 in Lippendorf, ist die Ur‑Protestantin. […] Und nach dem vergangenen Mittwoch, den Margot Käßmann als Tag der evangelischen Frauen bezeichnet hat, weil zwei Protestantinnen, nämlich sie selbst als Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche und Angela Merkel mit ihrer Wiederwahl zur Bundeskanzlerin, zwei Schlüsselpositionen der Republik besetzt haben, kann man sich durchaus fragen: Was zeichnet sie aus, die evangelische Frau? [Die Welt, 31.10.2009]
Christine Bergmann, […] frühere Bundesfamilienministerin, ist vom »Pilger‑Virus« infiziert. Nachdem sie vor zwei Jahren mit ihrem Enkel auf dem Jakobsweg pilgerte, will sie nun den Franziskusweg in Angriff nehmen[…]. Freunde hätten sie bereits gefragt, ob sie nun katholisch werden wolle, sagte die Protestantin. [Süddeutsche Zeitung, 02.06.2018]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Protestantin‹

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Zitationshilfe
„Protestantin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Protestantin>, abgerufen am 29.11.2021.

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