Protestantin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Protestantin · Nominativ Plural: Protestantinnen
Aussprache  [pʀotɛsˈtantɪn]
Worttrennung Pro-tes-tan-tin
Wortzerlegung Protestant-in
ZDL-Verweisartikel, 2020

Bedeutung

Religion
entsprechend der Bedeutung von Protestant
Beispiele:
»Sie liebte den Aufbruch, da war sie ganz Protestantin«, sagt Fulbert Steffensky über seine langjährige Frau Dorothee Sölle, die evangelische Theologin und Dichterin. Sie war rastlos. Er, der ehemalige Katholik, konnte auch der Kontinuität etwas abgewinnen. »Neuheit als Prinzip, das ist so eine protestantische Macke«. [Die Zeit, 23.05.2016, Nr. 21]
Katharina von Bora, geboren am 24. Januar 1499 in Lippendorf, ist die Ur‑Protestantin. […] Und nach dem vergangenen Mittwoch, den Margot Käßmann als Tag der evangelischen Frauen bezeichnet hat, weil zwei Protestantinnen, nämlich sie selbst als Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche und Angela Merkel mit ihrer Wiederwahl zur Bundeskanzlerin, zwei Schlüsselpositionen der Republik besetzt haben, kann man sich durchaus fragen: Was zeichnet sie aus, die evangelische Frau? [Die Welt, 31.10.2009]
Christine Bergmann, […] frühere Bundesfamilienministerin, ist vom »Pilger‑Virus« infiziert. Nachdem sie vor zwei Jahren mit ihrem Enkel auf dem Jakobsweg pilgerte, will sie nun den Franziskusweg in Angriff nehmen[…]. Freunde hätten sie bereits gefragt, ob sie nun katholisch werden wolle, sagte die Protestantin. [Süddeutsche Zeitung, 02.06.2018]

Typische Verbindungen zu ›Protestantin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Protestantin‹.

Verwendungsbeispiele für ›Protestantin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So kann er etwas wagen, was es in der Geschichte des Hauses Habsburg bisher noch nicht gegeben hat - die Hochzeit mit einer Protestantin.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.2002
Seit die Protestantin zur katholischen Kirche übergetreten ist, steht der Hochzeit nichts mehr im Wege.
Die Zeit, 31.05.2011 (online)
Die Protestantin will offenbar zum katholischen Glauben übertreten, um bei der geplanten Hochzeit im nächsten Jahr von den Spaniern besser akzeptiert zu werden.
Bild, 05.10.2001
Sie wurde ihm zuliebe Protestantin und trat später mit ihm zusammen zum Katholizismus über.
Werner, Eric: Mendelssohn-Bartholdy. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 30045
Ebenso selbständig waren ihre politischen Anschauungen, und als eifrige Protestantin verehrte sie Preußen als die Vormacht des evangelischen Glaubens in Deutschland.
Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12046
Zitationshilfe
„Protestantin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Protestantin>, abgerufen am 20.10.2020.

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