Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Proteststurm, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Proteststurm(e)s · Nominativ Plural: Proteststürme
Aussprache 
Worttrennung Pro-test-sturm
Wortzerlegung Protest Sturm
eWDG

Bedeutung

gehoben sich als Protestbewegung äußernde, heftige, sich steigernde Empörung
Beispiele:
der Atombombentest löste einen Proteststurm aus
etw. entfacht einen Proteststurm
ein Proteststurm brach aus, brach los
ein Proteststurm erhob sich

Thesaurus

Synonymgruppe
(öffentlicher) Aufschrei · Empörungswelle · Proteststurm · Welle der Empörung · wüste Beschimpfungen · wütende(r) Protest(e)  ●  Shitstorm  engl. · Empörungswoge  geh.
Assoziationen
  • (jeden Tag) (wird) (eine) neue Sau durchs Dorf getrieben · (willkommener) Anlass zu Aufgeregtheit(en) · Aufreger · Skandälchen

Typische Verbindungen zu ›Proteststurm‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Proteststurm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Proteststurm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darauf erhebt sich ein Proteststurm, wie ihn das Parlament noch nicht erlebt hat. [Die Zeit, 04.11.2013, Nr. 44]
Ein wahrer Proteststurm brach unlängst über die New York Times herein. [Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09]
So droht der Proteststurm abzuebben, bevor er richtig begonnen hat. [Die Zeit, 30.10.2006, Nr. 28]
Als er den Begriff zum ersten Mal benutzte, löste er damit einen Proteststurm aus. [Die Zeit, 06.04.1990, Nr. 15]
Den Proteststurm, der sich erhob, hatte er offensichtlich nicht einkalkuliert. [Die Zeit, 16.04.1971, Nr. 16]
Zitationshilfe
„Proteststurm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Proteststurm>.

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