Protestwelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPro-test-wel-le (computergeneriert)
WortzerlegungProtestWelle1
eWDG, 1974

Bedeutung

sich steigernde, umfassende Protestbewegung
Beispiel:
sich einer Protestwelle anschließen

Typische Verbindungen zu ›Protestwelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auftakt Auslöser Beginn Hartz IV Höhepunkt Sparplan abebben andauernd anhaltend anrollen anschwellen auslösen beispiellos breit bundesweit entgegenschlagen entzünden erfassen gekannt gewaltig hervorrufen landesweit lostreten massiv rollen schwappen unerwartet verebben wachsend überschwappen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Protestwelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Protestwelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dies ist keine Protestwelle, es handelt sich um einige wenige aktive Gegner unserer Entscheidung.
C't, 2000, Nr. 4
Aber als vor einigen Monaten bekannt wurde, daß die Europäische Union es verbieten wollte, entstand eine Protestwelle.
Süddeutsche Zeitung, 07.03.1994
Unterdessen schwillt jedoch im Iran die Protestwelle gegen die Wahl an und gewinnt zunehmend, an Schärfe.
Die Zeit, 10.08.1979, Nr. 33
Wütend forderten Hongkongs Bürger in einer breiten Protestwelle demokratische Freiheiten ein.
Die Welt, 18.07.2003
Damit erreichte die größte Protestwelle seit 1979 ihren vorläufigen Höhepunkt.
Der Spiegel, 20.04.1987
Zitationshilfe
„Protestwelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Protestwelle>, abgerufen am 20.01.2020.

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