Protokollaufnahme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungPro-to-koll-auf-nah-me
eWDG, 1974

Bedeutung

das Aufnehmen eines Protokolls
Beispiel:
bei der Protokollaufnahme verweigerte der Zeuge jede weitere Aussage

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Dokumentenbüchern sind enthalten gerichtliche Protokollaufnahmen von gerichtlichen Untersuchungen.
o. A.: Achtundachtzigster Tag. Freitag, 22. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 15983
Man staunte, zweifelte, plädierte, bestieg den Amtsschimmel und gestattete hierauf die förmliche Protokollaufnahme.
Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 405
Von Alfred Herrhausen gab es mehr Protokollaufnahmen als Bilder der Person.
Die Zeit, 04.06.2001, Nr. 23
Ohne Protokollaufnahme wird später der Rekonstruktion von Ereignis und Beweisung für Ereignis unmöglich.
Süddeutsche Zeitung, 31.01.1998
Man mag darüber streiten, ob der Wortlaut der Reden Hitlers, über die keine amtlichen Niederschriften oder Protokollaufnahmen vorliegen, mehr oder weniger richtig wiedergegeben ist.
o. A.: Einhundertvierundsiebzigster Tag. Dienstag, 9. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 13050
Zitationshilfe
„Protokollaufnahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Protokollaufnahme>, abgerufen am 07.12.2019.

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