Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Provinzialität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Pro-vin-zi-ali-tät · Pro-vin-zia-li-tät
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

oft abwertend
a)
provinzielle Art, Verhaltensweise
b)
einer Provinz entsprechender Zustand

Thesaurus

Synonymgruppe
Hinterwäldlertum · Landpomeranzentum · Piefigkeit · Zurückgebliebenheit  ●  Provinzialität  Hauptform · Kleinstadtmief  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Provinzialität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir wollen uns durch Provinzialität international nicht isolieren lassen ", heißt es in dem Brief. [Die Zeit, 17.03.2008 (online)]
Am Komplex der Provinzialität hat die Stadt bis heute zu nagen. [Die Zeit, 04.02.2004, Nr. 06]
Der Profit der nationalen Provinzialität ist aber gewiß geringer als der Zins auf die Zusammenarbeit. [Die Zeit, 11.09.1987, Nr. 38]
Wenn dann in diesem Land der große Star nicht überall auf die Wände gesprüht wird, können wir uns in die Provinzialität verabschieden. [Die Welt, 15.02.2005]
Die Zeit der Romantik, der Übersichtlichkeit, der Provinzialität ist eben vorbei. [Die Welt, 22.09.1999]
Zitationshilfe
„Provinzialität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Provinzialit%C3%A4t>.

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