Psalmodie

WorttrennungPsal-mo-die (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Religion rezitativisches Singen, bes. als vorwiegend auf einem bestimmten Ton ausgeführter liturgischer Sprechgesang, dessen Gliederung durch festliegende melodische Formeln markiert wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

antiphonisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Psalmodie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von hier fand es Eingang in die Psalmodie der frühchristlichen Kirche.
o. A.: A. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 250
Unter ihnen nimmt die jüdische Psalmodie einen hervorragenden Platz ein.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 21
Es ist anzunehmen, daß sie in einer Art Psalmodie gesungen wurden.
Stöhr, Maria: Troparia. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 1439
Er benutzt Fragmente mittelalterlicher Musik und Landsknechtslieder, Psalmodien und Zwölftonlieder und paßt sie als Collage-Elemente in die graphischen Skizzen ein.
Die Zeit, 28.06.1968, Nr. 26
Sie reicht vom Graduale, das von der Improvisationskunst des Solisten lebt, bis zur Litanei und von der römischen Psalmodie zur karolingischen Totenklage.
Die Zeit, 12.01.2006, Nr. 03
Zitationshilfe
„Psalmodie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psalmodie>, abgerufen am 21.10.2019.

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