Pseudomorphose, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Pseu-do-mor-pho-se
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Mineralogie (Auftreten eines) Mineral(s) in der Kristallform eines anderen Minerals

Verwendungsbeispiele für ›Pseudomorphose‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Keiner Doktrin verpflichtet, entwischt sie immer wieder der Etikettierung, die Übereinstimmung mit Dada und Surrealismus erweist sich als Pseudomorphose.
Die Zeit, 02.03.1979, Nr. 10
Der Bautypus der Pseudomorphose ist die Basilika, auch für Juden und Heiden.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 261
Die Pseudomorphose war nicht leicht zu durchschauen, falls nicht die Geschichte der christlichen Religion ausdrücklich als zunehmender Verfälschungs- und Verfallsprozeß dargestellt wurde.
Miskotte, K. H.: Natürliche Religion und Theologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13051
Mit dem Begriff der "Pseudomorphose" hat Spengler das Verhältnis des neuen Seelentums zum hellenistischen Universalmilieu treffend bestimmt.
Taubes, Jacob: Abendländische Eschatologie, München: Matthes und Seitz, 1991 [1947], S. 15
Zitationshilfe
„Pseudomorphose“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Pseudomorphose>, abgerufen am 08.12.2021.

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