Psychologismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Psy-cho-lo-gis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Überbewertung der Psychologie (als Grundlage aller wissenschaftlichen Disziplinen)

Typische Verbindungen zu ›Psychologismus‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Psychologismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Psychologismus‹

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Sie hatte dort zunächst und hat zum Teil bis heute die Front gegen den Psychologismus.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 10
Der Psychologismus unserer Zeit beginnt das Zusammenleben der Menschen schwierig zu machen.
Die Zeit, 11.05.1950, Nr. 19
Der Psychologismus beherrscht auch die Auffassung Humes von der Religion.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1537
Denn eben der Psychologismus hatte die Tendenz, diese Selbständigkeit zu verwischen, alles von den Vorgängen aus zu erklären.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 182
Er lehrt im Sinne des Positivismus, Empirismus, Naturalismus und Psychologismus.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12631
Zitationshilfe
„Psychologismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psychologismus>, abgerufen am 30.11.2021.

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