Psychomotorik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPsy-cho-mo-to-rik
Wortzerlegungpsycho-Motorik
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin, Psychologie Gesamtheit aller willkürlich gesteuerten, bewusst erlebten und von psychischen Momenten geprägten Bewegungsabläufe
  z. B. Gehen, Sprechen oder Mimik

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um Geist und Körper zu koordinieren, ist eine ausgeprägte Psychomotorik nötig.
Die Zeit, 10.10.2006, Nr. 06
In sechs Gruppen wohnen sie zusammen und werden täglich in den Fachbereichen künstlerische Gestaltung, Musik, Psychomotorik und Erwachsenenbildung gefördert.
Süddeutsche Zeitung, 14.05.2002
Für Ergotherapie, Krankengymnastik und Psychomotorik mußte sogar als Behelfsraum eine Baubaracke errichtet werden.
Süddeutsche Zeitung, 12.12.1996
In der einjährigen Weiterbildung Psychomotorik für pädagogische Fachkräfte an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel wird nicht nur Neurophysiologie gebüffelt, sondern auch praktische Clownerie und Akrobatik geübt.
Die Zeit, 08.04.1999, Nr. 15
Zitationshilfe
„Psychomotorik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psychomotorik>, abgerufen am 18.11.2019.

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