Psychopathologie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungPsy-cho-pa-tho-lo-gie
Wortzerlegungpsycho-Pathologie
Wortbildung mit ›Psychopathologie‹ als Grundform: ↗psychopathologisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Medizin, Psychologie Lehre von den Ursachen und Erscheinungsformen psychischer Störungen und Krankheiten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alltag Alltagsleben Psychologie allgemein individuell klinisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Psychopathologie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es setzte eine Phase ein, in der deskriptive Psychopathologie die vorherrschende Richtung war;
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2004
Die „Psychopathologie“ interessiert uns nur, wenn wir an der Aura des Autors nach unserem begründeten Belieben herumschrauben können.
Die Zeit, 11.04.1986, Nr. 16
Eine davon ist ihre auffällige Tendenz, bei der Psychopathologie Unterschlupf zu suchen.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 53
Aus der allgemeinen gesellschaftlichen Situation weit eher als aus der Psychopathologie ist denn wohl das Vergessen des Nationalsozialismus zu begreifen.
Adorno, Theodor W.: Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit. In: Kadelbach, Gerd (Hg.) Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1973 [1959], S. 10
Gleichzeitig hat die deskriptive Psychopathologie versucht, psychische Phänomene ordnend in den Griff zu nehmen.
Plog, Ursula: Psychiatrie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 20378
Zitationshilfe
„Psychopathologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psychopathologie>, abgerufen am 19.11.2019.

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