Psychopharmakon, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Psy-cho-phar-ma-kon
Wortbildung  mit ›Psychopharmakon‹ als Erstglied: ↗Psychopharmakologie
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin, Psychologie auf die Psyche einwirkendes Arzneimittel

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Psychopharmakon · psychoaktives Medikament
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Psychopharmakon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Psychopharmakon‹.

Verwendungsbeispiele für ›Psychopharmakon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche Frauen erhielten deshalb zum Teil seit Jahrzehnten Überdosen an Psychopharmaka.
Süddeutsche Zeitung, 03.04.2001
Droht damit auch ein neuer Boom der Psychopharmaka wie in den fünfziger Jahren?
Der Spiegel, 25.07.1994
Wegen zunehmender Depressionen verordnete mir der Arzt Psychopharmaka in ständig höheren Dosen.
Die Zeit, 16.03.1979, Nr. 12
Außer den Psychopharmaka können zahlreiche weitere Substanzen direkt oder indirekt psychische Wirkungen hervorrufen.
Erdmann, Gisela u. Janke, Wilhelm: Pharmakopsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 28000
Im vorliegenden Fall aber wurde ein Psychopharmakon verwendet, das wegen seiner starken Wirkung nur von Nervenärzten verordnet werden darf, die beim Hersteller registriert sind.
o. A. [ps]: K.-o.-Tropfen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1998]
Zitationshilfe
„Psychopharmakon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psychopharmakon>, abgerufen am 15.08.2020.

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