Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Psychophysik, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Psychophysik · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Psy-cho-phy-sik
Wortzerlegung psycho- Physik
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Psychologie, Medizin Wissenschaft von den Wechselbeziehungen des Physischen und des Psychischen, von den Beziehungen zwischen Reizen und ihrer Empfindung

Typische Verbindungen zu ›Psychophysik‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Psychophysik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Psychophysik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was er dann als naturwissenschaftliche Psychologie charakterisiert, ist Psychophysik in dem weiten Fechnerschen Sinne des Wortes. [Bühler, Karl: Die Krise der Psychologie, Jena: G. Fischer 1929 [1927], S. 62]
In dieser Frage lässt uns die Psychophysik leider im Stich. [Die Zeit, 22.12.2008, Nr. 29]
Zunächst ist aber F. auch Begründer der Psychophysik als systematischer Wissenschaft. [Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 11871]
Gestützt auf die Erkenntnisse der zeitgenössischen Psychophysik entsteht, wie Wolfgang Kemp es nannte, eine neue »Kunst der Aufmerksamkeit". [Süddeutsche Zeitung, 14.10.1999]
Das Kollektiv erarbeitete die wichtigsten Belege für den im folgenden konzipierten Entwurf einer kybernetisch orientierten Psychophysik kognitiver Prozesse. [Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 19]
Zitationshilfe
„Psychophysik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psychophysik>.

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