Psychoterror, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPsy-cho-ter-ror
Wortzerlegungpsycho-Terror
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders in der politischen Auseinandersetzung angewandte) Methode, einen Gegner mit psychologischen Mitteln (wie Verunsicherung, Bedrohung) einzuschüchtern und gefügig zu machen

Thesaurus

Synonymgruppe
Psychoterror [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Assoziationen
  • Belästigung · Nachstellen · ↗Nachstellung · ↗Stalking
  • emotionaler Missbrauch · psychische Folter · psychische Gewalt · seelische Gewalt · seelische Grausamkeit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitsplatz Beleidigung Belästigung Deckmantel Element Erpressung Folter Methode Mobbing Schikane Telefon Verfolgung Wirtschaftskriminalität aussetzen ausüben empfinden gezielt pur regelrecht rein subtil

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Psychoterror‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An den Psychoterror nach der Scheidung erinnern sie sich alle nur zu gut.
Der Tagesspiegel, 07.04.2005
Der Psychoterror begann, als sie sich von dem Mann getrennt hatte.
Bild, 06.10.2004
Wer dabei nicht mitspielt, darf sich über ein wenig Psychoterror nicht wundern.
Die Welt, 21.01.2004
Früher wurde man geköpft oder verbrannt, heute gibt es subtilere Mittel des Psychoterrors.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.2000
Die Sowjetunion selbst sähe sich mit ihrer Politik des dosierten Psychoterrors bestätigt.
Die Zeit, 07.05.1976, Nr. 20
Zitationshilfe
„Psychoterror“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Psychoterror>, abgerufen am 21.04.2019.

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