Publikumsschwund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Publikumsschwund(e)s · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungPu-bli-kums-schwund · Pub-li-kums-schwund
WortzerlegungPublikumSchwund
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

(allmählich) abnehmende Publikumszahlen (für eine Veranstaltung, Fernsehsendung o. Ä.)
siehe auch Zuschauerschwund
Beispiele:
Die Auswirkungen dieses Publikumsschwundes der Bundesliga, der vor allem auf die eintönige Rückrunde zurückzuführen war, wo bei den ersten acht Spieltagen 700 000 Zuschauer weniger als im Jahr vorher kamen, hat natürlich fatale Folgen für die Vereinsetats. [Die Zeit, 17.05.1968, Nr. 20]
Mit einer Reihe von High-End-Blockbustern, die von arrivierten Regisseuren betreut wurden, will Hollywood 2015 den Publikumsschwund [in den Kinos] stoppen. [Der Standard, 04.01.2015]
Dass Theater […] generell an langsamem, aber stetigem Publikumsschwund leiden, beweisen die Daten aus den Verbandsstatistiken. Schuld daran sind weniger die Häuser selbst als die Umstände. Der Strukturwandel in der Unterhaltungsbranche hat das Angebot diversifiziert. [Neue Zürcher Zeitung, 31.10.2014]
Das Publikum ist zufrieden mit Ein Goldjunge für Emily. Keine Standing Ovations, aber auch kein Publikumsschwund in der Pause. [Die Zeit, 05.07.2012, Nr. 28]
Zitationshilfe
„Publikumsschwund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Publikumsschwund>, abgerufen am 13.12.2019.

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