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Puder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Puders · Nominativ Plural: Puder
Aussprache
WorttrennungPu-der (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Puder‹ als Erstglied: ↗Pudercreme · ↗Pudercrème · ↗Puderdose · ↗Puderquaste · ↗Puderzucker · ↗puderig · ↗pudrig
 ·  mit ›Puder‹ als Letztglied: ↗Fettpuder · ↗Gesichtspuder · ↗Haarpuder · ↗Rasierpuder · ↗Schönheitspuder
eWDG, 1974

Bedeutung

feines, meist weißes oder auch rosafarbenes Pulver zur Körperpflege und Schönheitspflege oder zum Heilen von Hauterkrankungen
Beispiele:
Puder im Gesicht auftragen
den Puder mit einem Wattebausch verteilen
auf die wunde Stelle Puder streuen
unter Puder und Schminke verbarg sich das wirkliche Gesicht
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Puder · pudern
Puder m. ‘feines Pulver für kosmetische oder medizinische Zwecke’, im 17. Jh. entlehnt (Buder, Puder neben Pouldre, Poudre, Pouder) aus frz. poudre, afrz. poudre, puldre ‘Staub, Puder, Pulver’, das (wahrscheinlich über einen in mlat. pulvera, 10. Jh., belegten neutr. Plur., der als fem. Sing. aufgefaßt wird) auf lat. pulvis (Genitiv pulveris) ‘Staub’ (s. ↗Pulver) zurückgeht. pudern Vb. ‘mit Puder bestreuen, bestäuben’ (17. Jh.); vgl. frz. poudrer.

Thesaurus

Synonymgruppe
Puder · ↗Pulver · ↗Staub
Unterbegriffe
  • Normstaub · Prüfstaub
Assoziationen
  • Staublunge  ●  Pneumokoniose  fachspr. · Pneumonokoniose  fachspr., veraltet

Typische Verbindungen
computergeneriert

Creme Duft Hauch Kamm Lidschatten Lippenstift Lotion Make-up Mehl Nagellack Parfum Parfüm Perücke Pinsel Pulver Rouge Salbe Schminke Seife Staub Stift Wange Wimperntusche Windel auftragen bedecken bestäuben kosmetisch los stäuben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Puder‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe sehr empfindliche Haut, benutze deshalb nur ein Puder von "La Mer".
Bild, 02.06.2004
Der Kampf beginnt von neuem: der Puder wird nicht haften ohne Fett.
Die Zeit, 16.10.1958, Nr. 42
Der zarte Geruch des Puders freute sie; sie gefiel sich.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 151
Doch wird er nicht zu Creme und Puder greifen wie die Dame.
Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 1
Eben schickt sie sich an, ein paar Stäubchen aus dem Puder zu blasen.
Christ, Lena: Madam Bäurin. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4613
Zitationshilfe
„Puder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Puder>, abgerufen am 13.12.2019.

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