Puschel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Puschels · Nominativ Plural: Puschel
Aussprache  [ˈpʊʃl̩]
Worttrennung Pu-schel
Wortbildung  mit ›Puschel‹ als Erstglied: puschelig · puschlig  ·  mit ›Puschel‹ als Letztglied: Ehrenpuschel · Papierpuschel
Herkunft Büschel
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

landschaftlich
Synonym zu Quaste
Beispiele:
Durch das Rascheln der Pompons, im deutschen Fachjargon darf man auch Puschel oder Wedel sagen, waren sie [Cheerleader] rechtzeitig zu hören. [die tageszeitung, 09.03.1998]
B[…] trat in einem rosa Plüschhasen‑Kostüm auf, inklusive Puschel und Ohren. [Mittelbayerische, 31.12.2020]
[…] die Kleiderpuppen [Mannequins bei einer Modenschau], eine extradünne Fertigung, haben […] quietschbunte oder sargschwarze Puschel auf dem Kopf. [Neue Zürcher Zeitung, 03.06.2013]
Männer (so viel Generalisierung muss erlaubt sein) stehen royalen Rochaden indifferent gegenüber, Frauen sind völlig aus dem Häuschen und lassen bis zur Farbnote der letzten Puschel am Königinnenkostüm kein Detail der Feierlichkeiten unkommentiert. [Der Standard, 03.05.2013]
Das Bunny‑Kostüm tragen einige der Frauen berufsmäßig, aber weit mehr haben sich freiwillig einen weißen Puschel aufs knappbedeckte Hinterteil genäht und lange Ohren angelegt. [Die Zeit, 06.03.1987]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Puschel · Püschel
Puschel, Püschel m. ‘Quaste’ (20. Jh., wohl älter), nd. berlin. Form von Büschel (s. d.) im Sinne von ‘Bündel’. Ungeklärter Herkunft ist die Bedeutung ‘Liebhaberei, Steckenpferd’ (z. B. bei Th. Mann).

Thesaurus

Synonymgruppe
Pompon · Puschel · Tanzwedel
Assoziationen
Zitationshilfe
„Puschel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Puschel>, abgerufen am 03.12.2021.

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