Puschel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Puschels · Nominativ Plural: Puschel
Aussprache
WorttrennungPu-schel
Wortbildung mit ›Puschel‹ als Letztglied: ↗Ehrenpuschel · ↗Papierpuschel  ·  mit ›Puschel‹ als Grundform: ↗puschelig · ↗puschlig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich
1.
Quaste
2.
fixe Idee, Steckenpferd, Liebhaberei
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Puschel · Püschel
Puschel, Püschel m. ‘Quaste’ (20. Jh., wohl älter), nd. berlin. Form von ↗Büschel (s. d.) im Sinne von ‘Bündel’. Ungeklärter Herkunft ist die Bedeutung ‘Liebhaberei, Steckenpferd’ (z. B. bei Th. Mann).

Thesaurus

Synonymgruppe
Pompon · Puschel · Tanzwedel
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Puschel ist das bayerische und schön lautmalerische Wort für Pompon.
Süddeutsche Zeitung, 04.03.1994
Einstweilen sehen sie aus wie Besenstiele mit einem Puschel Spargelkraut oben dran.
Der Tagesspiegel, 11.08.2004
Das Bunny-Kostüm tragen einige der Frauen berufsmäßig, aber weit mehr haben sich freiwillig einen weißen Puschel aufs knappbedeckte Hinterteil genäht und lange Ohren angelegt.
Die Zeit, 06.03.1987, Nr. 11
Cherleaderinnen hüpfen auf und ab und schwingen ihre glitzernden Puschel.
Die Welt, 30.09.2002
Zitationshilfe
„Puschel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Puschel>, abgerufen am 15.10.2019.

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