Putschversuch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Putschversuch(e)s · Nominativ Plural: Putschversuche
Aussprache  [ˈpʊʧfɛɐ̯ˌzuːχ]
Worttrennung Putsch-ver-such
Wortzerlegung  Putsch Versuch
eWDG

Bedeutung

abwertend
Beispiele:
ein gescheiterter Putschversuch
den Putschversuch vereiteln

Thesaurus

Synonymgruppe
Putschversuch · Umsturzversuch

Typische Verbindungen zu ›Putschversuch‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Putschversuch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Putschversuch‹

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Wegen des Putschversuchs riss wenige Tage später das Militär die Macht an sich.
Der Tagesspiegel, 29.06.2000
Wie es hieß, seien sie Opfer eines kommunistischen Putschversuches geworden.
Die Zeit, 20.05.1998, Nr. 22
Ich muß vorausschicken, daß sich inzwischen in Österreich der Putschversuch der Nationalsozialisten im Juli 1934 ereignet hatte.
o. A.: Einhundertfünfter Tag. Donnerstag, 11. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 17629
In Leipzig störten immer wieder Putschversuche und Streiks die Ruhe.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 4910
Erstmals wurde ein Hutu zum Präsidenten gewählt, der jedoch bald darauf bei einem Putschversuch getötet wurde.
o. A. [kit]: Tutsi. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1996]
Zitationshilfe
„Putschversuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Putschversuch>, abgerufen am 27.11.2021.

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