Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird im Rahmen des DWDS-Projekts von der Redaktion überarbeitet.

Putzsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPutz-sucht (computergeneriert)
WortzerlegungputzenSucht
eWDG, 1974

Bedeutung

übertriebene Neigung, sich zu putzen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von 1955 an spitzte man ihn immer steiler zu, wurde er in hemmungsloser Putzsucht ausstaffiert.
Die Zeit, 08.04.1966, Nr. 15
Schmuckkultur herrscht in Deutschland eine zum Phantastischen neigende naive Putzsucht.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 16273
Dass sie diese Tugenden bei aller Koketterie, Flirtlust und Putzsucht selbst vorlebte, dafür wurde sie geliebt und verehrt.
Die Zeit, 10.10.2011, Nr. 41
Münster - Rund eine Million Deutsche leiden unter Zwangsstörungen wie Waschzwang oder Putzsucht (Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen).
Bild, 06.05.1998
Schlappe Liebhaber oder weibliche Putzsucht sind Klischees, die von Kürthy gnadenlos zerpflückt und mit glänzenden Pointen der Lächerlichkeit preisgegeben werde.
Die Welt, 10.04.2003
Zitationshilfe
„Putzsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Putzsucht>, abgerufen am 15.11.2019.

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