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Putzsucht, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Putz-sucht
Wortzerlegung putzen Sucht
eWDG

Bedeutung

übertriebene Neigung, sich zu putzen

Verwendungsbeispiele für ›Putzsucht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von 1955 an spitzte man ihn immer steiler zu, wurde er in hemmungsloser Putzsucht ausstaffiert. [Die Zeit, 08.04.1966, Nr. 15]
Schmuckkultur herrscht in Deutschland eine zum Phantastischen neigende naive Putzsucht. [o. A.: Lexikon der Kunst – H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 16273]
Dass sie diese Tugenden bei aller Koketterie, Flirtlust und Putzsucht selbst vorlebte, dafür wurde sie geliebt und verehrt. [Die Zeit, 10.10.2011, Nr. 41]
Münster – Rund eine Million Deutsche leiden unter Zwangsstörungen wie Waschzwang oder Putzsucht (Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen). [Bild, 06.05.1998]
Schlappe Liebhaber oder weibliche Putzsucht sind Klischees, die von Kürthy gnadenlos zerpflückt und mit glänzenden Pointen der Lächerlichkeit preisgegeben werde. [Die Welt, 10.04.2003]
Zitationshilfe
„Putzsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Putzsucht>.

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