Querköpfigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungQuer-köp-fig-keit
Wortzerlegungquerköpfig-keit
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend
Beispiele:
er verdarb alles durch seine Querköpfigkeit
Bei aller Spottsucht und Querköpfigkeit war ihr etwas Liebliches eigen [Wasserm.Wahnschaffe1,410]

Verwendungsbeispiele für ›Querköpfigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch nicht allein diese Querköpfigkeit wäre im heutigen Forschungsbetrieb erfrischend.
Die Zeit, 23.11.2009, Nr. 47
Bei aller Querköpfigkeit ist er vielmehr der Union immer verbunden geblieben, ebenso eng wie der geliebten „Kanzlerdemokratie“.
Die Zeit, 16.05.1986, Nr. 21
Was die frühe Prosa Herbert Achternbuschs so lebendig gehalten hat, ist die ebenso mürrische wie vergnügte Querköpfigkeit des Autors.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Bundespräsident Johannes Rau schrieb in einem Beileidstelegramm an Heyms Witwe Inge, eine Qualität des Schriftstellers sei "unerschütterliche Querköpfigkeit" gewesen.
Süddeutsche Zeitung, 18.12.2001
Wegen seiner Querköpfigkeit hatte er einigen Ärger mit seinem Arbeitgeber, dem DDR- Fernsehen, und reiste aus, nach Stuttgart.
Die Welt, 29.07.1999
Zitationshilfe
„Querköpfigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Querk%C3%B6pfigkeit>, abgerufen am 18.01.2020.

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