Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Quote, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Quote · Nominativ Plural: Quoten
Aussprache 
Worttrennung Quo-te
Herkunft aus quota (pars)mlat ‘auf jeden einzelnen Steuerpflichtigen fallender Betrag’, eigentlich ‘der wievielte Teil’ < quotlat ‘wie viele, wie viel’
eWDG

Bedeutung

den Verhältnissen entsprechender Anteil, Teilbetrag
Beispiele:
die hohe Quote der schweren Verkehrsunfälle muss gesenkt werden
die Quote der Beanstandungen bei Qualitätskontrollen sank von 50 Prozent auf zwölf
die Quote der durch die Prüfung gefallenen Examenskandidaten ist sehr niedrig
bei der letzten Spielwoche des Zahlenlottos wurden nur geringe Quoten ausgeschüttet
Als monatliche Quote werden achtzig Mark … gezahlt [ Wasserm.Wahnschaffe2,15]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Quote f. ‘verhältnismäßiger Teil, Anteil, Teilbetrag, Beteiligungszahl’, frühnhd. quott (15. Jh.), entlehnt aus mlat. quota (pars) ‘auf jeden einzelnen Steuerpflichtigen fallender Betrag’, eigentlich ‘der wievielte Teil’; vgl. lat. quot ‘wie viele, wieviel’, quotus, quota, quotum ‘der, die, das wievielte’. In der Kaufmannssprache des 16. bis 18. Jhs. auch Quotum und (wohl unter Einfluß von ital. quota) Quota.

Thesaurus

Synonymgruppe
Anteil · Beitrag · Kontingent · Mitwirkung · Quote
Ökonomie
Synonymgruppe
Anteil · Quote · Rate · Teilbetrag
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Einschaltquote · Zuschauerquote · Zuschauerzahlen  ●  Quote  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Prozentanteil · Prozentsatz · Quote  ●  Prozentzahl  ugs.
Synonymgruppe
Idealanspruch · Quote
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Quote‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Quote‹.

Verwendungsbeispiele für ›Quote‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es handelt sich offensichtlich darum, die Quoten voll zu halten. [Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 1003]
Aber Ihre Quote ist doch mies, sie liegt weit unter den Erwartungen. [Der Spiegel, 12.02.1996]
Gedacht war die Quote einmal als Instrument, profilierte Frauen nach vorne zu bringen. [Die Zeit, 04.03.1999, Nr. 10]
Die jungen Frauen halten nicht mehr viel von der Quote, sie sehen, daß die Strukturen sich damit nicht verändert haben. [Die Zeit, 22.12.1998, Nr. 53]
Die Quote reicht nämlich nicht dorthin, wo tatsächlich Entscheidungen getroffen werden. [Der Spiegel, 21.12.1998]
Zitationshilfe
„Quote“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Quote>.

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