Räubergeschichte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRäu-ber-ge-schich-te
WortzerlegungRäuberGeschichte
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend unglaubwürdige Geschichte, Lüge
Beispiele:
Räubergeschichten erfinden, verbreiten
erzähl uns keine Räubergeschichten!

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und er erzählte immer noch Räubergeschichten wie damals, und seine echt amerikanischen Kinder glaubten ihm genauso wenig, wie wir ihm seine Geschichten geglaubt hatten.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 378
Hexe, Tod und Teufel wurden entschärft, das Programm auf Räubergeschichten umgestellt.
Süddeutsche Zeitung, 16.09.1995
Auf einmal habe ich das Gefühl, meine Oma nimmt mich auf den Schoß und erzählt die besten Räubergeschichten.
Die Zeit, 06.10.2005, Nr. 41
Gutendorf hat ein Faible für Räubergeschichten, dann geht es kreuz und quer durch die Welt.
Süddeutsche Zeitung, 15.02.2003
Die flott inszenierte Räubergeschichte macht solange Spaß, bis der Abenteuerfilm in konventionelle Bahnen umschwenkt, also auf Stereotypen des Genres glaubt, nicht verzichten zu dürfen.
Der Tagesspiegel, 29.09.1999
Zitationshilfe
„Räubergeschichte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Räubergeschichte>, abgerufen am 25.08.2019.

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