Räuberhöhle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungRäu-ber-höh-le
WortzerlegungRäuberHöhle
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend sehr schlechte, unordentliche Behausung
Beispiele:
hier sieht's aus wie in einer Räuberhöhle (= sieht es sehr unordentlich aus)
was suchst du in dieser Räuberhöhle? [BöllBillard303]

Thesaurus

Synonymgruppe
Banditennest · Räuberhöhle
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieses Bild soll es nicht mehr geben - die Räuberhöhle soll geschlossen werden.
Bild, 15.10.1997
Es wird nicht hell in diesem Raum; wie Ali Baba in der Räuberhöhle bekommt man mal diese, mal jene glitzernde Herrlichkeit zu sehen.
Der Tagesspiegel, 25.10.2002
Noch vor einigen Monaten sah das Kinderzimmer schon mittags wie eine Räuberhöhle aus.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 210
Der kleine Krämersbub schien sich eine Räuberhöhle gebaut zu haben.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 147
Er werde bei seinen Vernehmungen in einer Weise behandelt, daß er die Empfindung habe, er befinde sich in einer Räuberhöhle.
Friedländer, Hugo: Die Oldenburgischen Spielerprozeße. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 22476
Zitationshilfe
„Räuberhöhle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Räuberhöhle>, abgerufen am 22.09.2019.

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