Räuberroman, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungRäu-ber-ro-man (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

Unterhaltungsroman des ausgehenden 18. Jahrhunderts, dessen Helden Räuber waren, die als Rächer der Unterdrückten auftraten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Neben den Rittergeschichten waren es vor allem die Räuberromane, die nicht nur gelesen, sondern geradezu zerlesen wurden.
Süddeutsche Zeitung, 02.12.1995
Nach der kommunistischen Machtübernahme in China wurde der Räuberroman von einigen Literaturhistorikern als „unsterbliches Epos einer Bauernrevolution“ gefeiert.
Die Zeit, 19.09.1975, Nr. 39
Goethe hat darunter gelitten, dass sein Schwager Vulpius mit seinem Räuberroman Rinaldo Rinaldini die zehnfache Auflage seiner Wahlverwandtschaften erreicht hat.
Die Zeit, 24.05.2010, Nr. 21
Zitationshilfe
„Räuberroman“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Räuberroman>, abgerufen am 18.07.2019.

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