Rücknahme, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rücknahme · Nominativ Plural: Rücknahmen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Rück-nah-me
Wortzerlegung rück-Nahme
eWDG, 1974

Bedeutung

das Zurücknehmen
Beispiele:
die Rücknahme einer Anordnung, eines Verbotes
Juradie Rücknahme (= Zurückziehung) einer Klage, eines Einspruches

Typische Verbindungen zu ›Rücknahme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rücknahme‹.

Verwendungsbeispiele für ›Rücknahme‹

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Eine Rücknahme der Reformen der Koalition würde die positive Entwicklung zunichte machen.
Der Tagesspiegel, 03.09.1998
Und so könnte auch die überraschende Rücknahme ihres Buches gar nicht so überraschend sein.
Süddeutsche Zeitung, 27.10.1995
Die Rücknahme muß innerhalb einer Frist erfolgen, die gesetzlich zu bestimmen ist.
o. A.: Rahmengesetz zur Vereinheitlichung des Beamtenrechts (Beamtenrechtsrahmengesetz - BRRG). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Ordnung erscheint und in der Rücknahme der Neunten Sinfonie gipfelt.
Heim, Karl: Mann. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 44214
Durch Lebensverneinung erreichen wir die Universalerlösung, Rücknahme des aktuellen, unendlichen Willens im Absoluten.
Rintelen, F. J. von: Hartmann. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17258
Zitationshilfe
„Rücknahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/R%C3%BCcknahme>, abgerufen am 20.10.2020.

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